Somalia, Äthiopien, Kenia und Dschibuti - in Ostafrika, am Horn von Afrika, kämpfen Millionen Menschen gegen den Hungertod! Unzählige
Flüchtlinge aus Somalia suchen Schutz in Äthiopien und Kenia, dabei
leiden diese Länder selbst unter einer Hungersnot. Bisher hat die internationale
Gemeinschaft nur die Hälfte der benötigten 1,11 Milliarden Euro
bereitgestellt.
Deshalb fordert die UNO nun mehr Hilfe für die Hungernden am Horn von Afrika.
Ansonsten könne sich die Krise rasch auf weitere Gebiete in Somalia und
anderen Ländern ausweiten. Die Hilfe hat zwar inzwischen an Fahrt
gewonnen, dennoch sind noch mehr Anstrengungen nötig. "Sollte es nicht gelingen, die Krise sofort unter Kontrolle zu
bringen, kann sie sich auf fünf oder sechs weitere Regionen des
Landes ausbreiten", sagte die UNO-Koordinatorin für humanitäre Hilfe, Valerie Amos,
in New York.
Die internationale Staatengemeinschaft habe für die
Hungernden am Horn von Afrika bereits eine Milliarde Dollar zugesagt,
nötig seien aber weitere 1,4 Milliarden Dollar, "um Leben zu retten",
sagte Amos. Zehntausende seien bereits gestorben und Hunderttausende
weitere seien vom Hungertod bedroht.
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