Mittwoch, 3. August 2011

Horn von Afrika - Dringender Appell der UNO an die Weltgemeinschaft

Somalia, Äthiopien, Kenia und Dschibuti - in Ostafrika, am Horn von Afrika, kämpfen Millionen Menschen gegen den Hungertod! Unzählige Flüchtlinge aus Somalia suchen Schutz in Äthiopien und Kenia, dabei leiden diese Länder selbst unter einer Hungersnot. Bisher hat die internationale Gemeinschaft nur die Hälfte der benötigten 1,11 Milliarden Euro bereitgestellt.
Deshalb fordert die UNO nun mehr Hilfe für die Hungernden am Horn von Afrika. Ansonsten könne sich die Krise rasch auf weitere Gebiete in Somalia und anderen Ländern ausweiten. Die Hilfe hat zwar inzwischen an Fahrt gewonnen, dennoch sind noch mehr Anstrengungen nötig. "Sollte es nicht gelingen, die Krise sofort unter Kontrolle zu bringen, kann sie sich auf fünf oder sechs weitere Regionen des Landes ausbreiten", sagte die UNO-Koordinatorin für humanitäre Hilfe, Valerie Amos, in New York. 
Die internationale Staatengemeinschaft habe für die Hungernden am Horn von Afrika bereits eine Milliarde Dollar zugesagt, nötig seien aber weitere 1,4 Milliarden Dollar, "um Leben zu retten", sagte Amos. Zehntausende seien bereits gestorben und Hunderttausende weitere seien vom Hungertod bedroht.